Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1852)
Entstehung
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Ausländer und will mich bei keinem Complott gegen die Behörden des Landes betheiligen. Es pochte von Neuem an die Thüre und zwar dieß⸗

3 mal noch heftiger.

— Im Namen der Kaiſerin, öffnet! wurde von Neuem gerufen, öffnet, öffnet!

Da Worowitſch nicht antwortete, begab ſich Döring

an die Thüre, um ſie zu öffnen; aber als Worowitſch ſeine Abſicht bemerkte, ſo kam er wieder zu ſich.

— Warten Sie einen Augenblick, ſagte er und legte ſeine Hand auf Döring's Schulter; da draußen befehlen ſie uns zwar im Namen der Kaiſerin zu öffnen, aber ich bitte Sie um Gotteswillen, es nicht zu thun.

Die Dame, die im inneren Zimmer das Klopfen und den Befehl gehört hatte, kam jetzt heraus.

Die Maske bedeckte noch ihr Geſicht.

Döring's Hand lag bereits am Schloſſe, und er brauchte bloß den Schlüſſel herumzudrehen, um die Perſonen hereinzulaſſen, die draußen pochten. 4

— Um Gotteswillen, bat auch ſie, warten Sie,

warten Sie,... Sie können uns nicht verrathen wollen.

— Ganz gewiß nicht... aber was ſoll ich thun?

— Hören Sie mich an, fuhr ſie fort, und wandte ſich an Worowitſch; Sie müſſen fort... augenblicklich fort, ſonſt ſind wir beide verloren.

Worowitſch bewegte ſich nicht vom Platze.

— Soll ich Dich hier laſſen... Dich in der Ge⸗ walt unſerer Feinde laſſen... erwiederte er,... nein!

— Nimm dieſen Schlüſſel und begib Dich in das innere Kabinet; dort findeſt Du eine Thüre, die in den

Park hinausführt. Spute Dich.

Döring wußte nicht, was er von dieſem Auftritte denken ſollte. — Bitte mich nicht, Dich zu verlaſſen, drängte

Worowitſch; an Deiner Seite bin ich bereit, jeder Ge⸗

fahr entgegenzutreten, aber ohne Dich nicht. Man pochte fortwährend an die Thüre.

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