Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1852)
Entstehung
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Soldaten, um nicht zu ſagen einer Maſchine, und Dö⸗ ring mußte den Mann bewundern, obſchon er die Luſt verloren hatte, ihn auf weitere Proben zu ſtellen. Er begab ſich daher jetzt hinweg und nach der Richtung, wohin man ihn gewieſen hatte. Inzwiſchen kam er nicht weit, als er auch ſchon Worowitſch erblickte, der in einem Geſpräch mit einem herumziehenden Sbiten⸗ händler begriffen war, demſelben, deſſen Bekanntſchaft der Leſer ſchon im vorhergehenden Kapitel gemacht hat. Döring ging ſogleich auf ihn zu, um ihn im Gedränge nicht zu verlieren. Sobald Worowitſch ſeinen Reiſe⸗ gefährten erblickte, bemerkte Döring, daß er dem Händ⸗ ler ein geheimes, wiewohl ſehr deutliches Zeichen gab, um ihm zu erkennen zu geben, daß irgend ein Ge⸗ heimniß zwiſchen ihnen ſtattfinde. Dieſe Entdeckung mußte Döring in Verwunderung ſetzen, weil Worowitſch ihm geſagt hatte, daß er keine älteren Verbindungen in Petersburg beſitze.

Döring, deſſen Argwohn in Betreff Worowitſch's neues Leben erhielt, ſah, wie der Sbitenhändler ſich langſam entfernte, während er von Zeit zu Zeit ſeine Waare ausrief, und wie Worowitſch ſich bedachte, ob er dieſem Mann folgen oder Döring entgegengehen ſollte.

Döring war jedoch in dieſem Augenblick ſchon nahe bei ihm, und dadurch wurde der Jüngling zu dem Letz⸗ teren gezwungen.

Eine hohe Röthe bedeckte ſeine Wangen, ſein Athem war kurz, ſeine Bruſt hob ſich heftig und unruhig, ſo daß Döring daraus den Schluß zog, es müſſe eiwas ſehr Wichtiges eingetroffen ſein..

— Der Gaſthof iſt beſetzt, erzählte ihm Döring, indem er that, als ob er nichts bemerkt hätte, und ich weiß nicht, wo wir Zimmer erhalten ſollen. Dieß iſt doch ſehr verdrießlich.

Worowitſch ſchien ſich darum nichts zu bekümmern, ſondern gab eine gleichgültige Antwort, während ſeine Blicke beſtändig dem Sbitenhändler folgten.