Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1852)
Entstehung
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zwei Theile. An kleineren Paläſten, reizenden Land⸗ häuſern und allerliebſten Tempeln fehlt es hier auch nicht. In einem einſamen Waldpark liegt das zierliche Monplaiſir, wo die Kaiſerin Eliſabeth zuweilen ſelbſt ihre nicht unbedeutende Geſchicklichfeit in der Kochkunſt gezeigt haben ſoll. Dicht am Meerbuſen ſteht ein net⸗ tes hölzernes Gebäude, Peter's I. Lieblingsaufenthalt, weil er von da aus die herrlichſte Ausſicht über Kron⸗ ſtadt und die Flotte hatte. Und dann das Badhaus mit einem Baſſin, worin kleine Schiffe und Gondeln aller Art ſich ſchaukeln! Aber wir dürfen auch nicht vergeſſen, eine ganz zauberhafte, eigenthümliche kleine Wohnung zu erwähnen, die dem Auge großen Genuß gewährt und den Geiſt in Verwunderung verſetzt. Sie beſteht aus einer duͤrftigen Bauernhütte, worin die leibhaftige Ar⸗ muth ihre Wohnung aufgeſchlagen zu haben ſcheint. Aber welch' ein Wunder! Man tritt hinein und findet ſich auf einmal gleichſam in den Palaſt einer Feen⸗ königin verſetzt, worin man all' die vielen kleinen Ka⸗ binette, in welche die Hütte eingetheilt iſt wie auch ſeine eigene Perſon mittelſt der in reich vergoldeten Rahmen eingefaßten Wandſpiegel von allen Seiten vielfach zu⸗ rückgeſtrahlt ſteht; wie ſchön, wie bezaubernd iſt nicht dieſer Feenpalaſt! Des Orients phantaſtiſcher Luxus und die feinſten Moden des Weſtens ſcheinen ſich in dieſer Hütte ein Rendezvous gegeben zu haben. Nur in Rußland kann man eine ſolche Ideenaſſociation in's Leben geſetzt ſehen.

Wir befinden uns jetzt in einem Theil des Parkes ganz nahe bei der kleinen Bauernhütte, welche wir hier zu zeichnen verſucht haben.

Der Platz iſt von laubreichen Bäumen umgeben, welche tiefe, weithin reichende Schatten gleich einer zwei⸗ ten Abenddaͤmmerung über den Platz werfen. Zwiſchen