Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1852)
Entstehung
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wollen. Meine Abſicht iſt, dieſen Herren anzuvertrauen, von wem der Brief war, den Sie laſen, als Sie von ihnen überraſcht wurden. Sie haben doch nichts da⸗

Nein.

Die Dame entfernte ſich. Sie hatte inzwiſchen kaum einige Schritte thun können, als die jungen Män⸗ ner lachend zuruͤckkamen.

Sie haben uns gerufen, Graf, begann der Gardelieutenant.

Ich wollte Ihnen bloß ſagen, daß man auch in meinen Jahren noch eine bonne fortune haben kann. Was meinen Sie? Ich habe mir die Zeit auf eine höchſt angenehme Art vertrieben. Sie brauchen es nicht zu verheimlichen, meine Herren. Denn wenn Sie Luſt haben, ſo gebe ich Ihnen das Recht, auf meine Koſten zu ſcherzen, ſo viel Sie wollen.

Vortrefflich, Herr Graf, vortrefflich. Sie ſind ein ächter Cavalier... unüberwindlich...

Die Dame bog in dieſem Augenblick in eine an⸗ dere Allee ein, während ſie hörte, wie man hinter ihrem Rücken lachte.

Sie müſſen uns ſagen, Herr Graf, wer die Maske war, bat der Uhlanenrittmeiſter.

Obſchon ich mich ſelbſt verrathen habe, ant⸗ wortete der Graf, ſo verrathe ich doch ſie nicht. Es iſt jetzt Ihre Sache, ihr die Maske abzureißen; thun Sie Ihr Beſtes.

So ſprechend, huͤllte ſich der Graf in ſeinen Do⸗ mino, ohne zurückzuſchauen.

Lachend und ſcherzend eilten die Männer nach der⸗ ſelben Seite, wohin die Dame ſich begeben hatte.

Zur Aufklärung unſerer Leſer müſſen wir hier die Verhältniſſe näher beleuchten, unter welchen die eben er⸗ wähnten Umſtände ſtattgefunden haben. 1