Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1852)
Entstehung
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beobachteten, ſo viel l ich will das Wort nicht aus⸗ ſprechen, ſo viel... wie ſoll ich mich doch ausdrücken? 2⸗ ſo viel Unbedachtſamkeit verrathen, daß Ihre Freunde Ihretwegen erſchrocken ſind.

Bei dieſen ſo verletzenden Worten gewann die Dame die ganze Würde und Haltung eines beleidigten Weibes wieder.

Wer Sie auch ſein mögen, mein Herr, ſagte ſte, ſo erkläre ich Ihnen, daß Sie ſich dieſes zufällige Zuſammentreffen auf eine unwürdige Art zu Nutzen machen. Es iſt wohl möglich, daß Sie mich kennen; ebenſo iſt es möglich, daß die eine und andere meiner Handlungen Ihnen und auch meinen Freunden uner⸗ klärlich erſcheinen kann; aber ſo viel weiß ich, daß meine Handlungen niemals die Farbe bekommen können, die Sie ihnen zu geben belieben. Ich fühle auch meinen eigenen Werth zu gut, mein Herr, um nicht mit Ver⸗ achtung jede verkleinernde Inſinuation zurückzuweiſen, welche Perſonen Ihres Schlags, die ihr Geſicht nicht offen zu zeigen wagen, gegen mich vorzubringen für gut finden, Ich habe Sie aufgefordert mir zu ſagen, wer Sie ſind, Sie haben ſich geweigert, das zu thun. Ich ſtehe von meinem rechtmäßigen Verlangen ab, weil ich lieber einen Unbekannten als einen Bekannten verachten will. Leben Sie wohl, mein Herr.

Mit einer ſtolzen Bewegung wollte die Dame ſich jetzt zurückziehen, aber der Domino vertrat ihr den Weg.

Sie ſind aufgebracht, mein Fräulein, verſetzte er, und das wundert mich nicht. Aber ich habe Ihnen nichts Anderes geſagt, als was man rings um Sie her flüſtert, und was zu flüſtern Ihre Handlungen in den letzten Zeiten den Hof berechtigt haben. Selbſt Ihr Beſuch hier.. was ſoll ich davon denken? Sie er⸗ halten einen Brief... Sie wiſſen nicht, von wem er iſt... und gleichwohl... aber ich will Ihnen keine Vorwürfe mehr machen, und am allerwenigſten wegen dieſes Beſuchs, weil das anonyme Schreiben, das man