Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1852)
Entstehung
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Welche ſtolze, prächtige Figur! Wie ſchlank iſt nicht die Taille! Sie ſind eine der drei Grazien.

Die jungen Männer wurden immer dreiſter und ſchienen nicht geneigt, ihren Raub loszulaſſen.

Sie ſind geſchaffen, um geliebt um angebetet um bewundert zu werden.

Sie muͤſſen Ihre Maske lüften; wir laſſen Sie nicht gehen, bevor wir Ihr Angeſicht betrachten durften.

Meine Herren!

Der Uhlanenrittmeiſter hatte ihre eine Hand ergrif⸗ fen, und Araktſchejew legte die ſeinige auf die Schulter der Dame, in der Abſicht, ihr die Maske vom Geſicht zu reißen. In dieſem Augenblick trat der unbekannte Domino vor, der bisher auf der Bank geſeſſen hatte.

Was gedenken Sie zu thun, meine Herren? redete er ſie an. Vergeſſen Sie gänzlich, daß Sie ſich im Park der Kaiſerin beſinden? Eine Gewaltthat könnte Sie hier ſehr theuer zu ſtehen kommen.

Die Stimme des Domino war nicht bittend und überredend, ſondern vielmehr kalt und befehlend.

Die jungen Männer thaten ſich einen Augenblick Einhalt, indem ſie verwundert den Unberufenen an⸗

ſchauten. Wer ſind Sie? fragte endlich der Uhlanen⸗ rittmeiſter, und was berechtigt Sie?...

Ohne ihn ausſprechen zu laſſen, beugte der Do⸗ mino ſich gegen das Ohr des Rittmeiſters und flüſterte ihm ein paar Worte zu. Der Rittmeiſter entblößte ehr⸗ furchtsvoll ſein Haupt und gab ſeinen Freunden ein heimliches Zeichen. Wie mit einer Zauberformel be⸗ ſchworen, entfernten ſie ſich ſchleunigſt.

Sobald der Domino ſich mit der Maske allein be⸗ fand, kreuzte er die Arme, und betrachtete ſie eine Weile unter hartnäckigem Schweigen.

Die Maske, welche die Abſicht zu haben ſchien, dankbar für den erwieſenen Dienſt ſich ihm zu nähern,