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im Monat Mai nicht heiratheten, aber um ſo mehr im Juni und Juli.
— Ich...
— Du fragteſt ſie ganz gewiß, ob das Ei für das Huhn da ſei, oder das Huhn für das Ei.
— Ihr ſeid Narren... aber ſeht, da iſt ſie... ſeht Ihr...
Ein Frauenzimmer mit der Maske vor dem Geſicht trat wirklich in dieſem Augenblick in die Allee. Sie blickte ſcheu um ſich und ſchien ſich auf die andere Seite begeben zu wollen, aber die jungen Herren umringten ſie ſogleich.
— Es leben alle Myſtifikationen! Es leben alle Liebesintriguen und Abenteuer des Peter⸗ und Paultags! Es lebe unſer Karneval! Wer ſind Sie, ſchoͤne Unbe⸗ kannte? Sie entkommen uns nicht, bevor Sie Ihre Maske abgenommen haben.
— Laſſen Sie mich gehen, meine Herren! ſprach die Dame, ich bitte Sie, laſſen Sie mich gehen, laſſen Sie mich gehen.
— Welch' eine göttliche Stimme! Bezaubernde Maske, Sie ſprechen wie eine Flöte;... ha. beim Him⸗ mel, wir müſſen Ihr Geſicht ſchauen. Ihre Blicke haben unſere Herzen entzündet; wir beten Sie an, wir ver⸗ ehren Sie göͤttlich.
Unter ſolchem Gerede verſperrten die jungen Maäͤn⸗ ner der Maske den Weg.
— Laſſen Sie mich gehen, bat die Dame wieder. Ich habe Eile, hindern Sie mich nicht.
— Wir müſſen ſehen, wer Sie ſind...
— Laſſen Sie mich gehen, laſſen Sie mich gehen.
— Welche gottvolle Augen! Seele und Herz ſtrah⸗ len aus ihnen.
— Zurück, meine Herren!
— Welche zierliche Händchen, nur geſchaffen um geküßt zu werden!
— Sie beleidigen mich. 5
Der Fürſt. I. 2


