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— Hören Sie.
Der Wagen hielt.
Döring und Worowitſch richteten ſich lauſchend und verwundert in der Equipage auf.
— Es find Salutationsſchüſſe, bemerkte Döring, man hört das an den Pauſen zwiſchen den Schüſſen.
— Gewiß eine fürſtliche Salutation! Iſt vielleicht die Kaiſerin in Petershof?
— Kommt der Ton der Schüſſe nicht von Kron⸗ ſtadt her?
— Nein...
— Sie haben Recht, die Kanonade iſt ganz nahe bei uns, fahr zu... fahr zu...
Worowitſch ergriff Döring beim Arm, in der Ab⸗ ſicht Etwas zu ſagen, aber er blieb ſtill, gleich als wäre er mit ſich ſelbſt nicht da rüber einig, ob er ſich äußern ſollte oder nicht.
— Sagen Sie, was Sie auf dem Herzen haben, bat Döring.*.
Der Kutſcher fuhr inzwiſchen zu.
— Wenn der Hof hier iſt, ſagte Worowitſch, ver⸗ ſtummte aber wieder.
— Nun, wenn der Hof hier iſt? 4
Doring bemerkte die ſtarke Aufregung, die ſich auf einmal des Jünglings bemächtigte, und die ſeine Un⸗ ruhe und Angſt unverſtellt darlegte.
— Wenn Sie von dem Hof Etwas zu fürchten haben, fiel Döring ein, ſo rathe ich Ihnen, entſchloſſen zu handeln. Zeigen Sie ſich vor Andern ebenſo ſchwan⸗ kend und unſicher wie vor mir, ſo werden Sie binnen 24 Stunden als eine verdächtige Perſon Ihrer Freiheit beraubt. Antworten Sie mir offen, fürchten Sie den Hof?
— Ja. — Sie wollen alſo alles Aufſehen und wo möglich
auch die Polizei vermeiden? — Naltürlich.
Der Wagen war inzwiſchen in die Alleen von


