Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1852)
Entstehung
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Petershof hineingekommen, und man ſah Menſchen⸗ gruppen hin und wieder ſich um einander herumtreiben, unter den buſchigen, im prachtvollſten Sommergrün prangenden Baumwipfeln.

Döring hatte einen Augenblick überlegt.

Wenn der Hof hier iſt, ſagte er endlich, was, nach Allem zu urtheilen, was wir hier ſehen und hören, alle Wahrſcheinlichkeit hat, ſo bin ich genöthigt, eben⸗ falls hier zu bleiben. Sie haben mir geſagt, daß es für Sie von Wichtigkeit ſei, ſobald als möglich nach Petersburg zu kommen.

Das iſt wahr und dennoch...

Und dennoch?

Und dennoch bleibe ich gerne hier, im Fall Sie mich nicht loszuwerden wünſchen; denn ich bin über⸗

zeugt, daß ich mich in Ihrer Geſellſchaft am allerſicher⸗

ſten in die Hauptſtadt ſchmuggeln kann.

Auch ich glaube das... aber jedenfalls iſt es am klügſten, ſo vorſichtig wie möglich zu ſein. In den zwei letzten Jahren habe ich mich hauptſächlich in Ruß⸗ land aufgehalten, und ich weiß, daß die geheime Polizei nicht mit ſich ſcherzen läßt. Alſo... ich will Ihnen Etwas vorſchlagen.

Ihre Freundſchaft rührt mich tief. 1

Befände ich mich in Ihren Umſtänden, ſo bin ich überzeugt, daß Sie mich auf dieſelbe Art behandeln würden.

Worowitſch drückte Döring's Hand; dieß war ſeine einzige Antwort.

Wollen Sie meinen Rath befolgen, fuhr Döͤring fort, ſo ſteigen Sie jetzt aus dem Wagen und ſuchen allein bis zum Gaſthof auf der andern Seite des Schloſſes zu gelangen. In dem Volksgetümmel können Sie unbemerkt dahin kommen, und dort ſuchen Sie mich

als einen alten Bekannten auf, der überraſcht ſein wird, Sie wieder zu ſehen.

Ich danke Ihnen, ich danke Ihnen ſehr... Sie