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hafter Schiffe, iſt der obere Theil wie eine Rinne etwas ausgehöhlt.(Siehe Stapel.)
Hinterdeck, der hinterſte Theil des Verdecks bis zum Beſaanmaſt.
Hinterſteven, ſiehe Steven.
Junke, ſiehe Band 1 Seite 409.
Kabeltau, ſiehe Ankertau.
Kai, ein gemauerter Damm um einen Hafen, der den Zweck hat, das Waſſer vom Lande abzuhalten, und die Waaren daſelbſt aus⸗ und einladen zu können. Er iſt hier und da mit Treppen verſehen, damit man bei jeder Höhe des Waſſers bequem in die Fahrzeuge ſteigen kann. Auch ſind in dem Mauerwerk eiſerne Ringe ange⸗ bracht, um Fahrzeuge daran zu befeſtigen.
Kajüte, die Wohnung eines Schiffkapitäns, welche ſich im hinterſten Theile des Schiffs befindet und gewöhnlich mehre, zu verſchiedenen Zwecken beſtimmte Ge⸗ mächer enthält. Das Hauptgemach, vorzugsweiſe die Kajüte genannt, hat hinten Fenſter. Die Kajüten ſind zum Theil ſo bequem und geſchmackvoll eingerichtet, daß man ſich in einem Hauſe zu befinden glaubt.
Kalfatern, die Fugen eines Schiffs mit Werg verſtopfen, und nachher mit ſiedend heißem Pech überziehen. Das Werg wird mit dem Kalfateiſen, einer Art Meiſel, worauf man mit dem hölzernen Kalfathammer ſchlägt, in die Fugen getrieben.
Kampanje, ſiehe Band 1 Seite 306.
Kappen,(die Maſten, oder ein Tau) abhauen.
Kiel, der ſtarke, im Mittelpunkt des Schiffbodens hinlaufende Balken, der die Grund⸗ lage des ganzen Gebäudes bildet.
Kielholen, ein Schiff dergeſtalt auf die Seite winden, daß der Boden aus dem Waſſer kommt, damit man denſelben reinigen, ausbeſſern und kalfatern kann.
Klüverbaum, die Stange, womit das Bugſpriet verlängert wird.
Kochsmath oder Kochsmaat, auf Krieg⸗ und andern großen Schiffen ein Gehülfe des Kochs; auf gewöhnlichen Kauffahrern ein Küchenjunge.
Kojen, feſte Bettſtellen, dergleichen an den Seiten der Kajüte für die Ofſiziere und Reiſenden, bisweilen auch an den Seiten der Matroſenkammer angebracht ſind. Kombüſe, oder die Küche des Schiffes, gewöhnlich eine bewegliche Maſchine, die entweder ganz von Eiſen, oder auch aus Holz, Steinen, Kalk und Eiſenwerk zu⸗
ſammen geſetzt iſt.
Kommodore, ſiehe Commodore.
Kompaß, ſiehe Compaß.
Kreuzen, ſich eine Zeit lang in einer Gegend des Meeres aufhalten, um feindliche Schiffe zu beobachten und dieſelben aufzufangen, oder andere Schiffe zu erwarten. Bisweilen heißt es ſo viel als laviren.
Kreuzſegel, dasjenige Segel, welches ſich an der Kreuzſtenge, das iſt der Stenge des Beſaanmaſtes, befindet. Es hat dieſelbe Geſtalt wie das Vormarsſegel, nur daß es viel kleiner iſt. 4
Krieg sbrig, eine zum Krieg ausgerüſtete Brig(ſiehe Brig).
Kuff, ein bei den Dänen, Schweden und Holländern ſehr gebräuchliches, vorn und hinten rundes Fahrzeug, mit einem Haupt⸗ und einem Beſaanmaſt, wovon jeder ein


