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Der Hafen les Saintes war zwar durch die auf den Felſen errichteten Batterien in guten Vertheidigung⸗ ſtand geſetzt; allein der voͤllig unfruchtbaren und oͤden Gegend gebricht es an friſchem Waſſer, und dieſes unentbehrliche Beduͤrfniß mußte der Garniſon von Gua⸗ deloupe aus zugefuͤhrt werden. Letztere konnte daher bei einer Blocade keinen langen Widerſtand leiſten, wo⸗ fern nicht die Schiffe, welche ſie beſchuͤtzte, mit großen Waſſervorraͤthen verſehen waren. Wie die Sache ſich jetzt verhielt, werden wir in kurzem ſehen.
Was die Englaͤnder betrifft, ſo hatten ſie von dieſen Verhaͤltniſſen noch keine Kundſchaft eingezogen. Um aber bei Ueberwaͤltigung der feindlichen Schiffe ſicher und ſchnell zu verfahren, ging ihr Plan dahin, mit der Flotte geraden Weges in den Hafen und auf die feindlichen Schiffe einzudringen, und zugleich die Batterien mit Landtruppen zu ſtuͤrmen. Um letztere herbei zu holen, waren bereits, von Martinique aus, Transportſchiffe nach den benachbarten britiſchen In⸗ ſeln abgegangen. Fuͤr jetzt begnuͤgte ſich der Admiral, die Ausgaͤnge des Hafens, deren es zwei gibt, zu be⸗ wachen, nachdem er eine Brig zur Recognoscirung des Feindes hinein geſchickt hatte, die auch, trotz des fuͤrch⸗ terlichen Feuers, das ſie dort empfing, gluͤcklich wieder heraus kam und Bericht erſtattete.
So kreuzten die engliſchen Schiffe unablaͤſſig un⸗ ter den Kuͤſten umher. Bald nahte ſich dieſes bald jenes den Batterien, oder man machte verſtellte Ma⸗


