Teil eines Werkes 
4. Bändchen (1831) Reise von Nantes nach den Antillen, und dann nach Schottland, England und der Insel Walcheren : mit besonderer Hinsicht auf den Charakter und die Lebensart der Seeleute / T.F.M. Richter
Entstehung
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Schutz, ſind aber zur Winterzeit, wo die weſtlichen Winde eintreten, dem Ungeſtuͤm des Meeres dermaßen bloßgeſtellt, daß ſie nicht ſelten ſtranden. Doch hat dieſe Reede das Gute, daß man, wegen der betraͤcht⸗ lichen und gleichfoͤrmigen Waſſeertiefe, ſtets ungehindert ein⸗ und auslaufen, und daher, bei vorauszuſehendem ſchlechten Wetter, wenn keine Zeit verloren wird, einen Hafen oder das hohe Meer erreichen kann.

Auf dem bei St. Pierre befindlichen Fort wehte noch die franzoͤſiſche Flagge, und uͤberhaupt hatten die Englaͤnder noch nichts gegen dasſelbe unternommen. Aber es ſchien die groͤßte Trauer am Lande zu herr⸗ ſchen, und auf der Reede war Alles ſtill und leer; denn man hatte, beim erſten Erſcheinen des britiſchen Geſchwaders, die vor Anker liegenden Schiffe, worunter eine Corvette ſich befand, in Brand geſteckt. Wir be⸗ merkten noch Truͤmmer davon, die auf dem Meere dahin trieben.

Bald nachdem wir St. Pierre im Ruͤcken hatten, und nach Fort⸗Royal, in deſſen Naͤhe die engliſche Flotte lag, laͤngs der Kuͤſte hinſchifften, verließ uns ploͤtzlich der guͤnſtige Landwind, indem er vom Paſſat, der heute fruͤhzeitig ſich erhob, verdraͤngt wurde. Um jedoch hierin auch von meinen juͤngern Leſern ganz ver⸗ ſtanden zu werden, will ich Einiges uͤber die Eigen⸗

heiten des Windes auf den antilliſchen Inſeln beifuͤgen.

Neun Monate lang weht der Wind in der Regel taͤglich aus Nordoſt, doch weicht er zuweilen oͤſtlich ab⸗