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einige Stunden dauern konnte, fuͤr ſo gut als been⸗ digt an, und traͤumte ſich ſchon im Genuß der Ergoͤtz⸗ lichkeiten, wozu die herrlichen Pflanzungen einzuladen ſchienen. Auch Herr Dupois nahm Theil an der vor⸗ eiligen Freude, und begann beſonders uͤber das Gluͤck zu frohlocken, daß uns ſeit der Abfahrt von Nantes kein engliſches Schiff aufgeſtoßen war. Aber oft iſt die Gefahr am naͤchſten, wenn man ſie am entfernteſten glaubt; und waͤhrend Dupois noch von den feindlichen Kreuzern ſprach, erſchien ploͤtzlich eine engliſche Fregatte. Sie hatte uns in der Nacht ausgeſpaͤht, ſich dann hinter einigen Klippen bei Marie galante verborgen, und eilte nun, als wir unbefangen voruͤber ſchifften, mit vollen Segeln auf uns zu.
Die Beſtuͤrzung der Franzoſen war zu groß, um in Zeiten auf ihre Flucht— denn nichts anderes konnte ſie retten,— bedacht zu ſein; unthaͤtig und wie an allen Gliedern gelaͤhmt, ſtanden ſie da und ſtaunten, ihren Blicken kaum trauend, das furchtbare feindliche Schiff an. Endlich erholten ſie ſich von ihrem paniſchen Schrecken, und boten alle Kraͤfte auf, um mehr Segel beizuſetzen. Allein, als ob das Schickſal unſer Ungluͤck beſchloſſen haͤtte, faſt alle Bemuͤhungen mißlangen, denn bald zerriß dieſes bald jenes Tau, und kurz, alle Umſtaͤnde verbanden ſich, die Flucht unmoͤglich zu ma⸗ chen. Das uns verfolgende Schiff ruͤckte ſchnell naͤher. Als es in Schußweite war, thaten unſere Leute einige Kanonenſchuͤſſe, in der Hoffnung, ihm das Takelwerk


