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genoſſen werden, ſo bedarf man weder Meſſer und Gabeln, noch eoͤffel. Auch die Teller wiſſen die Chi⸗ neſen zu entbehren. Sie thun mit einer hoͤlzernen Kelle den Reiß aus der Schuͤſſel in eine Theeſchale, fuͤhren dieſe mit der Linken nach dem Munde, und bringen mittels zweier Griffel von Elfenbein oder Horn, die man zwiſchen den Fingern der rechten Hand haͤlt, den Reiß an den Ort ſeiner Beſtimmung. Auf dieſelbe Weiſe verfahren ſie mit dem gruͤnen Gemuͤſe, das zu gleicher Zeit mit dem Reiß gegeſſen wird. Die Stuͤckchen Fleiſch oder Fiſch, wovon man dann und wann einen Biſſen nimmt, werden mit den Griffeln, wie mit einer Zange gefaßt. Das gewoͤhnliche Ge⸗ traͤnk iſt, ſowohl bei Liſche als zu den uͤbrigen Ta⸗ geszeiten, Thee ohne Milch und Zucker. Man ge⸗ braucht hierzu kupferne Keſſel, welche, um ſie warm zu halten, in hoͤlzernen Faͤßchen ſtehen. Kaffee und Chocolate ſind ganz unbekannt. Waſſer trinken die Einwohner von Canton nie, weil deſſen ſchlechte Be⸗ ſchaffenheit nur durch das Kochen, und durch die Ver⸗ miſchung mit Thee verbeſſert wird. Nach der Mahl⸗ zeit trinken ſie gewoͤhnlich eine Schale gewaͤrmten Samſu, bisweilen auch ſo genannten Mandarinenwein, ein widerlich herbes Getraͤnk, das man aus wilden Trauben bereitet. Die von den Europaͤern eingefuͤhr⸗ ten Weine kommen nur bei den Vornehmen, den rei⸗ chen Kaufleuten, und bei feierlichen Gaſtmahlen auf den Tiſch. Große Speiſetiſche findet man in China


