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dern weiblichen Verrichtungen von den Muͤttern, welche ſie zugleich mit den Pflichten ihres Geſchlechts be⸗ kannt machen, z. B. die Schwiegeraͤltern zu ehren, dem Manne gehorſam zu ſein u. ſ. w.
Aus der Art und Weiſe, wie die Chineſen ſich verheirathen, kann man leicht ſchließen, daß zwiſchen Eheleuten keine wahre Zaͤrtlichkeit und Achtung Statt findet. Der Mann betrachtet und behandelt ſeine Frau wie eine Sklavinn, da ſie zumal durch die Geſetze ſelbſt gegen die groͤßten Mißhandlungen nicht geſchuͤtzt iſt. Zu dieſer Geringſchaͤtzung geſellt ſich noch eine heftige Eiferſucht. Die meiſten Maͤnner leben, um ihre Frau keinem Fremden ſehen zu laſſen, vom Morgen bis zu der Abendſtunde, wo das Haus geſchloſſen wird, ge⸗ trennt von ihren Familien, indem ſie in beſondern Gemaͤchern arbeiten, eſſen und trinken, und ihr Gebet verrichten. Daher es denn kommt, daß ſie von den Ihrigen nie wahrhaft geliebt, ſondern mehr gefuͤrchtet werden.
So ſelten in China das haͤusliche Gluͤck iſt, eben ſo wenig wird auch das Leben auf andere Weiſe ge⸗ wuͤrzt. Von oͤffentlichen Vergnuͤgungen weiß man faſt nichts; denn in einem Lande, wo die Zierden der Ge⸗ ſellſchaft, die Frauen, fehlen, haben ſie keinen Reiz. Aber auch Zuſammenkuͤnfte in den Haͤuſern ſind et⸗ was Seltenes, weil nicht nur Eiferſucht, ſondern auch Geiz und die Umſtaͤndlichkeit, welche mit Beſuchen
verknuͤpft iſt, alle Geſelligkeit verbannen. Gaſtereien


