171 fehlt.— Die Schmiede liefern keine ſehr dauerhafte Arbeit, weil ſie dieſelben mehr mit Huͤlfe der Hitze, als des Hammers verfertigen.— Deſto geſchickter ſind die Arbeiter in Kupfer, Zinn und mehren zuſammen⸗ geſetzten Metallen, z. B. dem Packfong. Von ihren kuͤnſtlichen Erzeugniſſen, die ſehr mannichfaltig find, erwaͤhne ich bloß eine Art meſſingener Windbuͤchſen, welche die europaͤiſchen uͤbertreffen.— Die Seiden⸗ und Baumwollwebereien werden meiſtens von den Frauen betrieben, daher ſie ſich immer in den hinterſten, gehei⸗ men Theilen der Gebaͤude, und folglich außer dem Ge⸗ ſichtskreiſe des Europaͤers befinden. Ich bekam indeß eines Tages eine Seidenfabrik zu ſehen. Da aber die
Weberinnen abweſend und ihre Stuͤhle nicht im Gange waren, ſo blieb mir das Verfahren bei der Arbeit un⸗
bekannt. Der Bau der Stuͤhle war aͤußerſt kuͤnſtlich, und ſchien auf ſehr verſchiedene Arbeiten berechnet⸗ Uebrigens ſind die Seidenwaaren der Chineſen zu be⸗ kannt, als daß die Geſchicklichkeit der Verfertiger mei⸗ nes Ruͤhmens beduͤrfte.— Die chineſiſchen Faͤrber liefern nichts Vorzuͤgliches. Ihre Farben ſtehen, mit Ausnahme der ſchwarzen und violetten, welche bei der Nation die beliebteſten ſind, ſowohl in Hinſicht der Dauer, als der Schoͤnheit, weit hinter den indiſchen.— Die Hutmacher verfertigen feinere und groͤbere Huͤte aus Bambus oder aus Reißſtroh. Mannshuͤte flechten ſie Anfangs wie Matten, und klopfen ſie nachher in der Mitte, ſo daß eine Art Trichter entſteht. Der Kopf


