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ten von gleicher Weite, und ſo dicht gemacht, daß kein Geruch durchdringen kann.— Die Lackirer haͤlt man fuͤr die beßten in der Welt. Dieſen Ruf verdanken ſie jedoch nicht allein ihrer Geſchicklichkeit, ſondern haupt⸗ ſaͤchlich der natuͤrlich guten Eigenſchaft der ehineſiſchen Firniſſe. Außer der beſtellten Arbeit, haben ſie allerlei Waaren von Holz und Blech, z. B. Schraͤnke, Tiſche, Stuͤhle, Theebreter, Doſen zu Thee und Zucker, Leuch⸗ ter und mehr dergleichen, jederzeit in Menge vorraͤthig. — Die Steinhauer liefern Waſſertroͤge, Grab⸗ und Muͤhlſteine. Von letztern gibt es zwei Arten; die eine gleicht der unſrigen, die andere einem Moͤrſer.— Die Muͤller in Canton, welche meiſtens nur aus Reiß, ſel⸗ ten aus Weizen, Mehl und Gruͤtze bereiten, enthuͤlſen die Koͤrner auf einer Handmuͤhle, und ſtampfen ſie dann in dem eben genannten Moͤrſer. Den Stoͤßel ziehen ſie mit einem in der Hoͤhe befeſtigten Hebebaum
auf, und laſſen ihn dann ploͤtzlich herabfallen. Das
Geſtoßene laſſen ſie nach und nach durch verſchiedene
Siebe laufen, ſo daß man groben und feinen Gruͤtze
und auch Mehl erhaͤlt.— Die Branntweinbrenner
verfertigen nur eine Art Reißbranntwein, den man Samſu nennt. Er hat einen fuͤr den Europaͤer widri⸗ gen, und ſo ſtarken Geruch, daß die Wirthshaͤuſer ſich ſchon von weitem dadurch ankuͤndigen, und mithin kei⸗ nes Schildes beduͤrfen. Man darf ihn daher nicht fuͤr ein dem Arack aͤhnliches Getraͤnk halten, wozu es ohne⸗ hin den Chineſen an den erfoderlichen Kokosnuͤſſen


