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169 ſtalt zu erweichen, daß es wie Wachs ſich trennen und zuſammenfuͤgen, und mithin in jede beliebige Form bringen laͤßt. In kaltes Waſſer gelegt, erhaͤlt es wie⸗ der die vorige Haͤrte.— Die Tiſchler ſind nicht nur im Stande, alles europaͤiſche Hausgeraͤth, was ihnen zu Geſicht kommt, nachzuahmen, ſondern liefern auch mancherlei huͤbſche Sachen von eigener Erfindung. Gleichwohl gebrauchen ſie weit weniger Werkzeuge, als die unſrigen. In Ermangelung der Hobelbank und der Schraubeſtoͤcke ſetzen ſie ſich, um ein Bret zu beho⸗ beln, auf die Erde, druͤcken dasſelbe gegen den Bauch, und halten es mit den Fuͤßen feſt. Ihre Beile ſind an der linken Seite etwas ausgehoͤhlt; ſie vertreten zugleich die Stelle des Hammers. Ihre Saͤge kommt mit der unſrigen uͤberein, außer daß dem Geſtell, welches ganz von Holz iſt, der Spanner fehlt. Um die Naͤgel aus⸗ zuziehen, bedienen ſie ſich eines eiſernen Stabes, wel⸗ cher einen meißelartig geſchaͤrften Fuß hat; auch wird an den Stab ein weiter Ring geſteckt. Wenn man nun den Nagel zwiſchen dem Fuß und dem Ringe faßt, ſo geſchieht das Herausziehen ohne viel Muͤhe. Zu Schraͤnken, Bureaux, Bretſpielen und dergleichen, neh⸗ men die Tiſchler Eben⸗, Roſen⸗ und anderes koſtba⸗ res Holz. Theekiſten machen ſie aus einer Art weichen Holzes, das von ſeinem Gebrauch den Namen„Tia⸗ mock“(Theebaum) erhalten hat. Zu den Saͤrgen, die man jederzeit in großem Vorrathe fertigt, kommt ein beſonderes braͤunliches Holz; ſie werden vorn und hin⸗


