ordert iſt, einen Act zu erfüllen, deſſen ganze Trag⸗ weite er nicht einmal kennt. Beim Eintritt in den kleinen Salon, wo Theodor mit Meiſter Chardacier und einigen andern Perſonen ſich befand, legte er ein verſiegeltes Papier auf den Gusridon nieder und
ſprach, zu ſeinem Collegen gewendet:
„Hier iſt ein Umſchlag, der mir von Herrn Cä⸗ ſar Fauberton mit dem Auftrag übergeben worden iſt, denſelben nach ſeinem Abſcheiden in Gegenwart ſäne Familie zu eröffnen; ſeinen Inhalt kenne ich nicht.“
„Wir wollen ſehen!“ bemerkte Meiſter Chardacier mit einer leichten Erregung in der Stimme.
Meiſter Beaumoulin erbrach das Siegel und zog aus dem Umſchlag ein vierfach zuſammengelegtes Papier hervor, mit der Auſſchrift:
„Mein Teſtament.“
Es herrſchte einen Augenblick Stillſchweigen, und alle Augen wandten ſich auf Theodor, der leicht er⸗ blaßt war.
Meiſter Beaumoulin entfaltete das Papier und las mit lauter Stimme:
O.. den 5. December 18... um Fünf dreiviertel Uhr Morgens. „Ich Jules Cäſar Fauberton, Maire der Stad ..., ſetze zu meinem Univerſal⸗Erben ei
Armand⸗Tiphaine Perrache, Sohn von Frangois
Perrache und Madeleine Martin, und bei ſeinem
Ableben das älteſte ſeiner legitimen Kinder oder
ſeinen nächſten Verwandten.
„Dieß iſt mein ausdrücklicher und letzter Wille. Ich beauftrage Meiſter Beaumoulin, Notar in


