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breitete einen Schimmer, gegen welchen die dreißig Lampen der Municipalität in Nichts verſchwanden.
Gegen neun Uhr verließ die Familie Signoret das Haus, um ſich auf den Platz zu begeben. Scipio Signoret reichte Camilla den Arm; Tante Dorothee folgte mit dem Mädchen von vierzehn Jahren, das bereits ſchöner als ihre große Schweſter war. Wie gewöhnlich hütete Madame Signoret mit Suſette das Haus. Auf der Gaſſe angelangt, ſtand Mon⸗ ſieur Signoret ſtill und ſagte zu Tante Dorothee:
„Welche Menſchenmenge! Halten Sie ſich ruhig hier; ich will ein Wenig nachſehen...“
Einen Augenblick nachher kam er zurück und rief: „Das iſt prächtig!... Die Stadt und die Vor⸗ ſtädte ſind da... Das Gerücht geht, daß um Mit⸗ ternacht auf dem Balkon des Hotels ein Feuerwerk abgebrannt werden ſoll... Auch ſpricht man von einem Faß Wein zum Getränke für das Volk.... Jetzt hört mir wohl zu: Ihr wartet hier, ohne Euch einen Schritt zu entfernen; ich will verſuchen, über den Platz zu gelangen, um meinen Tochtermann, den Kapitän Regiments⸗Adjutanten aufzuſuchen, der auf dem Kaffeehauſe zu den drei Sultaninnen ſein muß; er wird Tante Dorothee und Herminie den Arm bieten; ich werde Camilla auf mich nehmen, und ſo wird es uns gelingen, dieſe Menſchenmaſſe zu ſpal⸗ ten und das Stadthaus zu erreichen.“
„Wir riſtiren, den Abend hier zuzubringen,“ ſprach Tante Dorothee, indem ſie ſich philoſophiſch auf einen Weichſtein ſetzte. Die junge Herminie ſtützte ſich mit einer Hand an die Mauer und hob ſich auf die Zehenſpitzen, um möglicher Weiſe zu


