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Sie beeilte ſich, ihr kleines Nähzeug in Ordnung zu bringen, und entfernte ſich, an den Arm ihres Vaters gehängt, indem ſie zu ihm ſagte:
„Ol lieber Papa, wie vergnügt bin ich! es iſt alſo feſt entſchieden, beſchloſſen, wir gehen auf den Ball?“
„Hil hil ich bin auch ſehr vergnügt!“ ſprach er hüpfend,„wir werden uns gut unterhalten.“
Als ſie die Thüre hinter ſich geſchloſſen hatten, als man ſie nicht mehr auf der Treppe ſchwatzen
hörte, verbarg Madame Signoret den Kopf in ihren
Händen und brach in Thränen aus. Tante Dorothee näherte ſich ihr und ſprach, nachdem ſie dieſelbe einen Augenblick ſtillſchweigend betrachtet hatte, ſanft:
„Iſt es möglich, liebe Emmeline, daß dieſe Er⸗
innerung Dich noch jetzt beunruhigt?“ „Ich habe dieſen Abend eine grauſame Pein gelit⸗ ten,“ ſagte die arme Frau, indem ſie ihr Taſchentuch
hart auf die Augen drückte, um den wider ihren Willen überfluthenden Thränenſtrom zurückzuhalten. Einen Augenblick darauf ſetzte ſie ein wenig ruhiger hinzu:
„Ich hatte mich auf das, was kommt, nicht ge⸗ faßt gemacht.“
„Meiner Treu!l ich auch nicht,“ murmelte die alte Jungfrau.
„Und Sie ſind auch gegen mich geweſen!“ fuhr
Madame Signoret mit einem Ton des Vorwurfs fort;„Sie ſind der Meinung geweſen, daß ich dieſe Einladung annehmen müſſe.“
„Ich habe meine Gründe,“ erwiderte Tante Do⸗ rothee.„Haben Sie Vertrauen zu mir?“
„Ol gewiß, und ich habe es Ihnen deutlich be⸗ wieſen,“ antwortete lebhaft Madame Signoret.„Sie
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