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Signoret, die Beine über einander ſchlagend;„die Kleinen ſind müde und ich bin es auch. Was macht es uns überdieß, wenn uns ein paar Bauern be⸗ gegnen?“
Er hatte noch nicht ausgeſprochen, als Cäſar Fauberton und ſein Neffe unten am Wege erſchienen. Madame Signoret und ihre Töchter erhoben ſich plötzlich bei lhrem Anblick, und der Municipalbeamte zog ſeinen Hut, indem er ganz beſtürzt murmelte:
„Es iſt der Maire... Nun, nun, ſeid nicht ſo gar verſtört... er kommt gerade an uns vorüber; macht ihm eine Verbeugung.“
Aber Cäſar Fauberton, anſtatt ſeines Wegs nach einem leichten Gruß weiter zu gehen, hielt kurz an, indem er mit angenehmem Weſen ſprach:
„Guten Tag, mein lieber Signoret, wie befinden Sie ſich? Und Madame Signoret? es freut mich ſehr, Sie zu ſehen. Da iſt Ihre kleine Familie; die⸗ ſes ſchöne Fräulein iſt Ihre Aelteſte, nicht wahr? Ich mache mein Compliment; ſie iſt entzückend.“
„Sie ſind ſehr gütig, Herr Maire,“ ſtammelte Signoret, einen Kratzfuß nach dem andern machend.
Während dieſes Austauſches von Höklichkeiten war Theodor zwei Schritte hinter ſeinem Oheim ſtehen geblieben, das Herz klopfend vor Ueberraſchung und Liebe. Camilla ſchlug die Augen nieder; ſie war blaß vor Erregung und ihre Kniee zitterten. Die aus der Faſſung gebrachten kleinen Mädchen drückten ſich mit einer furchtſamen Bewegung hart
an ſie an, und Madame Signoret, aufrecht am Rande des Weges ſtehend, ſchien verſteinert. „Auh Wiederſehen, mein lieber Signoret; meine


