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„Es iſt unnöthig, es ihm zu ſagen,“ bemerkte das Gemeinde⸗Factotum.
„O! gewiß,“ antwortete Caſcarel, die Achſel zuckend,„wer weiß, wie er die Sache aufnehmen würde? Geſtern noch ſagte er zu mir:„ndie jungen Leute von Heutzutage ſind wie der keuſche Joſeph, die Frauen flößen ihnen Furcht ein. Es iſt zum Bemitleiden, was ſie in deren Nähe für eine Hal⸗ tung annehmen. Mein Neffe verſteht nichts, als ihnen ſeinen Reſpect zu vermelden; was mich be⸗ trifft, ſo iſt es mir ſehr lieb, ihn ſo vernünftig zu ſehen, aber die Welt findet ihn gewiß lächerlich.““
Die Familie Signoret gehörte zu der guten Bürgerſchaft der Gegend. M. Scipio Signoret, wiewohl einfacher Schreiber auf der Mairie, war der eigene Neffe des alten Notars, welcher ſich einſt ſo viele Mühe gegeben hatte, Cäſar Fauberton zu ver⸗ heirathen. Madame Signoret war ſeit vielen Jah⸗ ren geſtorben, indem ſie hunderttauſend Franks zur Vertheilung unter einen Schwarm von Seitenver⸗ wandten hinterließ. Scipio Signoret bekam zu ſei⸗ nem Antheil das angeſtammte Haus und ein kleines Landgut, das etwa hundert Thaler eintrug. Nun verheirathete er ſich noch, obgleich er bereits unter die Klaſſe der alten Jungen gezählt wurde. Seine Frau ſtand auch nicht mehr in der erſten Jugend; dennoch beſchenkte ſie ihn mit fünf Töchtern, welche man im Hauſe wie in einem Kloſter erzog. Die älteſte hatte das ſiebzehnte Jahr zurückgelegt, und ihre vier kleinen Schweſtern ſpielten noch mit der
zuppe. Camille Signoret glich einer von jenen Cactus⸗


