De Sak würd mi pläſirlich; ik vertellte mi wider wat mit den ollen Herrn.„Ja,“ ſäd hei,„meine Stel⸗ lung bei den Reutern zu Pferde in Ludwigsluſt war einträglicher als meine jetzige; ich war nämlich Feld⸗ webel und hatte außer meinem Traktement noch all die Bittſchriften an Sr. Königlichen Hoheit, und da hatte ich einmal das Glück, einer alten Frau eine ſonderbare Penſion zu verſchaffen.— Sr. Königlichen Hoheit hatten nämlich die Gewohnheit, die alten ausrangirten Jagd⸗ hunde nämlich gegen einen Thaler monatlich in Koſt zu geben, und die alte Frau hatte die Anwartſchaft auf die nächſterledigte Penſion; nun hatte ich aber in Er⸗ fahrung gebracht, daß einer der großherzoglichen Jagd⸗ hunde aus dieſer Welt geſchieden war, und kam für die alte Frau nämlich um die Hundepenſion ein, und— richtig!— ſie erhielt ſie.“— Na, ſäd ik, denn hadd hei ſik doch dor ſihr verdeint üm de Welt makt.— „Ja,“ ſäd hei,„das wohl, aber es waren auch mancher⸗ lei Verdrießlichkeiten dabei. Zum Exempel nämlich war mal der hochſelige Erbgroßherzog Friedrich geſtorben, und ich hatte die Leichenwache; es war nämlich Befehl, keine Kinder und keine Dienſtmädchen zuzulaſſen. Nu denken Sie ſich, nu kommt der Obermedizinalrath Sachſe
mit ſeiner kleinen Tochter anzugehen.— Iſt ſie ein
Kind oder iſt ſie's nicht?— Ich kann nun doch nicht fragen, nämlich wie alt ſie iſt; das würde nämlich un⸗ gebildet herausgekommen ſein.— Aber ich faßte mich und fragte nämlich: Um Vergebung, mein Fräulein, haben Sie ſchon das heilige Abendmahl genoſſen oder
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