— 307—
Woll vor's Kommandanten⸗Haus.
„Guten Tag! Guten Tag, Herr Kommandant! Ich hab' eine Bitt' an Sie:
Wollet meiner Bitt gedenken
Und mir Eure Gnade ſchenken,
Dazu ein frei Quartier.
As wi rinne nah em kemen, ſatt hei dor in en gräunen Sommerrock vör en ſwartes Schapp, wat hei ſinen Arbeitsdiſch näumen ded, un leſ' in„de ollen verfluchten Wiwergeſchichten“ von Henriette Hanke, un as ik em„Gun Dag“ böd, ſmet hei Henriette Hanke bi Sid un frog mi:„Ach, das ſind Sie woll?“— „„Ja,““ ſäd il,„„dat wir il.“⸗—„Na, hören Sie mal,“ ſäd hei,„wir haben ſchon lange auf Sie ge⸗ lauert, ich habe Ihnen ein gutes Quartier angewieſen, und Ihre Frau Tante iſt hier geweſen, und hat Alles gut für Sie eingerichtet.“ Dormit ſtunn hei up, makte de ein Dör von ſin Schapp up, halte'ne Buddel un en Birglas rute, ſchenkte en driſten Strämel Rodſpohn in dat Glas un höll mi dat hen:„Na, da! Trinken Sie man mal.“ Un as ik dit in allen Reſpekt farig kregen hadd, ſchenkte hei för den Schandoren in dat ſülwige Glas in:„Da! Wollen Sie auch mal?“— Un de Schandor wull ok.—„Na,“ wendt hei ſik dunn wedder an mi,„wie iſt Ihnen denn das bei den Preußen gegangen?“—„Je,““ ſäd ik,„„man ganz ſwack.““ —„Ja,“ lachte hei,„das glaub' ich, die Preußen die fackeln nicht lange,“ un dorbi kek hei den preuß'ſchen Schandoren von baben bet unnen an un würd ok bi
deſe Gelegenheit ſin Portepeh anſichtig.—„Was Dau⸗ 20*


