Teil eines Werkes 
5. Band, Olle Kamellen ; 2 (1867) Ut mine Festungstid / Fritz Reuter
Entstehung
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V. Däms.

Kapittel 26.

Wen Däms tau dunnmalen eigentlich tauhüren ded. Worüm un de Schandor ut ein Glas Rodwin drinken müßten, un wo⸗ rüm de Jung's in Ludwigsluſt ümmerLedderbom! röpen, un de Schildwachten in DämsHunde vorbei. Wat Leutnant L.... von Krigskunſt verſtunn, un wat'ne Pag' för en Dirt is. Wo⸗ ans ik fri kamm un dunn ſplitterfadennakt unner'n Dannenbuſch in de Bokupper Haid ſatt, un nahſten den rechten Weg nich finnen kunn. Worüm ik tauletzt'ne ganze Geſellſchaft in't Water ſmit, un worüm de dummſten Lüd' de meiſten Tüften bugen.

Den annern Morgen gung't nu nah Däms. Wer in verleden Tiden in Meckelnborg dat Wurd Däms hürte, den würd ſo tau Mand, as weck Lüd', wenn von de Krätz de Red is, hei makte ſik ganz'ne falſche Vörſtellung, denn ik heww binah luter ihrliche Lüd' in Däms kennen lihrt. Däms was dunnmals de Ruklas von ganz Meckeluborg; äwer mit Unrecht. Däms hadd ſine ſwacken Siden, as minſchliche Inrichtung äwer⸗ haupt, äwer as Feſtung hadd Däms blot ſtarke Siden, trotzdem dat de olle langbeinige Spigelbarg mit de groten Ogen ümmer de Feſtung in frühern Tiden ſtürmt hadd,