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kaſſ' taun Grüneberg dörch de Lappen gahn was, de ſin Fru un ſin einzigſtes Kind verlaten un ſik dorför en Schätzſchen mit up de Reiſ' namen hadd, de, as hei de 40 bet 50,000 Daler in Italien verjuchhei't hadd, in Frankfurt a. M. as falſcher Speler infat't würd, de tau föftig Johr, Utſtellung an den Pranger, Staupen⸗ ſlag, Verluſt von Adel un Ihrenteiken u. ſ. w. verurthelt was, wahnte ganz gemüthlich in de Stadt; en Herr von Sch...., de'ne ganze königliche Kaſſ' in Oeil⸗ de⸗perdrix un Chateau flüſſig makt hadd, wahnte mit Fru un Kinner as anner ihrliche Lüd' ebenfalls in de Stadt; ſei kunnen beid de Luft up de Feſtung nich verdragen, för uns was ſei gaud naug. En Herr von O— de Karnalj hadd gradtau ſtahlen— kunn gahn, wo hei wull un ſpelte den Galanten in de Stadt un up de negſten Dörper, un wenn wi Unglückswörm unſ' Frühſtück von Kommisbrod un Swinſmolt dal⸗ wörgten un am En'n noch halw mit en verfrigten Herrn Leutnant deilten, denn ſatt Herr von O.... in den irſten Gaſthuſ' in de Stadt un hadd en warm Frühſtück vör ſik un ſpäulte mit Ungarwin nah.— Deſe Ort ehr koſtbar Lewen müßte conſervirt warden, an uns, Hochverräthers un Königsmürders, was jo nicks gelegen. Schad, dat wi nich ok vörnem wiren un ſtahlen hadden.
Dat hürt hir mäglicher Wiſ' nich her, äwer mi krüppt dat, wenn ik doran denk, wenn ik an dat Preußen von dunnmals denk, un nu ſeih, dat all deſe Hallunken⸗ un Hansbunken⸗Streich blot dortau utäuwt würden,


