Teil eines Werkes 
5. Band, Olle Kamellen ; 2 (1867) Ut mine Festungstid / Fritz Reuter
Entstehung
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klewerfeld, un dat rök ſo ſäut, ſo ſäut as idel Honnig, un de Immen, de drögen ſo flitig, as Husfrugens, un ſummten vör ſik hen, as junge Mätens, wenn ſei en Lid anſtimmen willen, wat Harten rühren un gewinnen will; un äwer Allens lüchte Gottsſünn in den Jehanns⸗ mand! Ik ſmet mi hen up de Grawenburd, un de hellen Thranen lepen mi in den Bort, un de Schandor ſtunn dorbi un ſäd, wi müßten wider un de Poſtilljon lurte all. Un wat was't denn ok? In acht Dagen was dat Klewerfeld'ne Stoppel, un de Immen drögen anners wo her, un de Eikwald lagg achter uns, un denn ſatt ik in Däms. Awer in ſöß Johren taum irſten Mal! Un dorbi ſtunn de Kriminalrath Dam⸗ bach un ſäd: Sitzen müſſen ſie; un de Herr von Tſchoppe: Sitzen müſſen ſie; un de Preſident von't Kammergericht, de Herr von Kleiſt, de bläudige: Sitzen müſſen ſie! un Friedrich Wilhelm, de gerechte: Sitzen müſſen ſie!

Den Dag dorup kemen wi nah Berlin, wo ik wed⸗ der drei Dag' bliwen müßt, ditmal äwer taum groten Glücken up de Stadtvagtei, wo ſüs jo woll man Spitz⸗ bauben inſpunnt warden; äwer dat ſchadt nich,'t was doch beter as bi den Herrn Kriminaldirekter Dambach. Awerhaupt heww ik de Bemarkung makt, dat tau jennen Tiden de richtigen Spitzbauben, taumal wenn ſei von vörnemen Stand wiren, dat vel beter up preußſche Feſtungen hadden, as wi. In S..., wo ik tau⸗ irſt ſatt, hadd ik Gelegenheit, deſe Kalür kennen tau lihren: ein Herr von B...., de mit de ganze Stüer⸗

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