teihn in ſine grote Bedräuwniß an den Diſch un hett ſik den Schinken utenanner klöwt un fött ſinen Hartens⸗ kummer un ſine Leiwsnoth mit Speck un Brod tau en wohren Riſen in ſik grot, un as wi nu mit Hägen un Lachen üm em ſtahn un uns wunnern, dat Schinken gaud ſin ſall gegen Trurigkeit, ſeggt hei mit'ne gotts⸗ erbärmliche Min', hei hadd dat Bedürfniß in ſik fäuhlt ſit nützlich tau beſchäftigen, üm de ſwarten Gedanken Herr tau warden, un in deſen Tauſtand wir em de Schinken in de Hand follen un hei hadd em uns blot mundrecht maken wullt.—„Un dat hett hei dahn!“ röp Don Juan,„un nu will'n wi taulangen. Äwer täuwt noch en Beten: ik bring ok noch wat.“— Un hei gaww den Erzbiſchoff en Wink, un ſei gungen un kemen wedder; äwer mit en halw Ankersdeil Win, un Don Juan ſäd, dat hadd eigentlich irſt an den Dag drunken warden füllt, wenn hei frikamen ded— denn hei hadd ſine Tid negſtens afſeten— äwer hüt wir ok en Dag un en ſchönen Dag.— Ja, ſäd ik, denn't wir eigentlich för uns Alltauſam unſ' Ihrendag.— Un de Kapteihn kreg wegen ſine grote Bedräuwniß dat irſte Glas, un hei drunk't ok richtig ut, in de vernünftige Anſicht: Schinken allein ded't bi em nich.— Un as wi nu All ſo recht ſchön in'n Tog wiren, gung de Füer⸗ warksleutnant mit en por annere Leutnants, de wi kennen deden, an't Finſter vörbi, un ſei müßten rin kamen, un de Herr Unteroffzirer von de Wach wull nich rinne ut Reſpekt vör ſine Vörgeſetzten, ſtunn äwer achter de Dör un drunk ein Glas nah dat anner, un
Teil eines Werkes
5. Band, Olle Kamellen ; 2 (1867) Ut mine Festungstid / Fritz Reuter
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