Teil eines Werkes 
5. Band, Olle Kamellen ; 2 (1867) Ut mine Festungstid / Fritz Reuter
Entstehung
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in de Taſch,iſt auch ein Brief von Ihrem Vater, er, ſchreibt ſehr freundlich an Sie und ſendet Ihnen Geld welches ich Ihnen nach Bedürfniß zukommen laſſen werde. Ik grep nah minen Breiw; dat let ſik hüt würklich wo nah an. De Oberſt gung an de Dör un röp:Ordonnanz! Sin Ordonnanz kamm, hei namm ehr en Packet af, läd dat up den Diſch:Bücher für Sie. Hei namm den Soldaten noch en Packet af:Und hier ein paar an⸗ ſtändige Leuchter. Werfen Sie den Drahtleuchter zum Fenſter hinaus! Gute Nacht! Kähler, der Herr hat jetzt täglich einen halben Thaler zu verzehren! Dat was en Abend! En Breiw von minen Ollen; Geld in Hüll un in Füll; morgen ſpaziren gahn in Frühjohrsluft, all de lütten Mätens ganz in de Neg' ſeihn; nu dat ein Packet up! Göthe Fauſt Eg⸗ mont Wilhem Meiſter; nu dat anner Packet up! twei lütte, wunderhübſche, fülwerne Spellüchter. Rut mit den Drahtlüchter! Äwer nu, wo mit dat Sößlings⸗ licht hen? Up den einen Spellüchter? Ih, dat wir doch ſo, as wenn en Husknecht up en Vullblaudhingſt tau riden kümmt; dat geiht nich!Vatter Kähler, ſegg ik, un ik was en ganz En'n gröter upſchaten, un Vatter Kähler was mine jitzigen Verhältniſſen gegenäwer en ganz En'n bet tauſamen krapen,Va tter Kähler, halen S' mi mal twei Lichter, dat Stück taum Sülwergröſchen. Vatter Kähler will all gahn.Holt, ſegg ir Vatter Kähler! Un denn denn... Süll woll up de Neg' en Bipſtück mit Bradtüften tau hewwen