Teil eines Werkes 
5. Band, Olle Kamellen ; 2 (1867) Ut mine Festungstid / Fritz Reuter
Entstehung
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kunn. Ik hadd an de Kummandantur üm de Erlaub⸗ niß ſchrewen, en Beten in de frie Luft ſpaziren tau känen, hadd äwer noch kein Antwurd. Wat ſchrew ik ok an de Kummandantur, wo de Mann mit den groten Namen de irſte Vigelin ſpelte? Worüm wendte ik mi nich an minen Oberſten B.? Dorüm, wil mi Keiner en Rath gaww un de Weg' wiſ'te. En Minſch, de fri is, hett duſend Weg', wenn hei wat för ſik beſorgen will; geiht't up den einen nich, geiht't up den annern. Unſerein hadd blot man einen Weg, un de gung dörch de Fängniß⸗Dör un ſchrammte an Slott un an Rigel.

Awer't ſüll beter kamen, as mine Kleinmäudigkeit mi dat vörmalte. Unſ' Herrgott hadd för gaud inſeihn, in de letzten Dagen von den Februwori mi minen Heil⸗ Chriſt tau beſcheren, de tau Wihnachten utblewen was denn dat möt Keiner glöwen, dat hei man blot Wihnachter⸗Abend beſchert, hei beſchert dat ganze Johr dörch, un en Heil⸗Chriſt kann alle Dag' kamen, un dat Kind⸗Jes, wat em bringt, ſüht ball ſo un ball ſo ut. Min Kind⸗Jes ſach an deſen Abend as en preußſchen Oberſt ut un kamm recht ſtramm in de Dör rinne.

Sie haben ſich um die Erlaubniß ſpazieren gehen zu dürfen an die Kommandantur gewandt, ſäd hei,es iſt Ihnen dies geſtattet worden. Sie können ſich auf dem Feſtungswalle unter Aufſicht eines Unteroffiziers, den ich beſtimmen werde, Bewegung machen. Dat fung ſchön an, un en Strahl von de Frühjohrsſünn was all in min Hart follen.Und hier, ſäd hei un langte