Teil eines Werkes 
5. Band, Olle Kamellen ; 2 (1867) Ut mine Festungstid / Fritz Reuter
Entstehung
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Sie werden hier nicht lange bleiben können, ſäd

hhei,Sie werden bald weiter verſetzt werden. Jk ſäd, dat wüßt ik all, de Herr Platzmajur hadd mi dat all ſeggt.

Warum haben Sie kein Licht? und warum haben Sie es ſich noch nicht bequem gemacht? frog hei wider. Ik ſäd, ik hadd noch nich utpackt un hadd an't Bequemmaken noch nich dacht. 1 Glaub's Ihnen, ſäd hei;aber quälen Sie ſich nicht mit ſchweren Gedanken. So lange Sie hier ſind, haben Sie es hauptſächlich mit mir zu thun, und ich werde, ſo weit es meine Pflicht erlaubt, Ihr Loos zu erleichtern ſuchen. Dormit wendt hei ſik üm, nickte mit den Kopp: Adieu! un gung bet an de Dör. Hir dreiht hei ſik raſch üm, as wenn hei wat vergeten hadd, un frog mi, wo ik her wir.Ich bin ein Mecklenburger, ſäd ik.En Meckelnbörger? frog hei up't beſte Pladdütſch, blot mit ſo'ne lichte preußſche Bimiſchung as ſei in de Gegend von Nigen⸗Strelitz reden.In wecke Gegend ſünd Sei denn dor gebürtig?Ich

bin aus Stavenhagen, antwurt ik.Ut Stem⸗ hagen? frog hei wider,wat is Ehr Vatter? Bürgermeiſter, ſäd ik.Wo lang' mag hei all dor ſin? frog hei.Sid Anno achteihnhunnert

fiw, ſäd ik nu ok up Pladdütſch.So? ſo? brummte hei ſo vör ſik hen; äwer mit ein Mal frog hei ſo recht indringlich:Seggen Sei mal, lewt de Bäcker Sommer noch? Je, ſäd ik, weckern hei