Teil eines Werkes 
5. Band, Olle Kamellen ; 2 (1867) Ut mine Festungstid / Fritz Reuter
Entstehung
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Harten drog? Un nu let mi de Mann mit den ſchönen Namen nich einmal vör? Mi frür nich mihr, mi göt dat gläugnig heit äwer.

De Platzmajur kamm herut un ſäd mi, dat wir en Verſeihn von't General⸗Auditoriat, min Bliwens wir nich hir, ik müßt bald wider, vörlöpig ſüll ik en Pri⸗ ſong hewwen, wo en Leutnant in ſeten hadd, de wegen Verrücktheit in't Lazareth kamen wir.

An de Hauptwach würd en ollen Mann rute rau⸗ pen, de kamm mit en Bund Slätel tau Rum un ſlot nebenan'ne Dör up; wi gungen'ne Trepp tau Höch⸗ ten, un ik ſtunn in'ne lütte virkantige Kabach mit ein Fack düſtere Finſtern, natürlich mit iſerne Gardinen. En ollen wackeligen Diſch, en dreibeinigen Hüker, en Waterkraus un en Strohſack, dat was de Utrüſtung.

De Platzmajur gung; oll Vatter Kähler makte Füer

in den Aben un gung ok, ſlot äwer baben un unnen de

Dör tau.

So ſatt ik denn nu allein ach, wo allein! T is'ne ſchöne Sak üm dat Alleinweſen, wenn Einen fri üm't Hart is, un hei mit ſik tau Rath geiht äwer dat, wat in em lewt un wewt, wat em hölt un wat em driwwt, wenn hei olle Tiden vör ſik upſtigen lett un mit ehr vergahene Truer un vergahene Luſt, un wenn hei vör ſik ſüht un von de Taukunft drömt; äwer wenn hei mit ſik Rath hölt, möt hei ok Rath weiten, de ollen Tiden mit ehre Luſt un Truer möten verwun'n ſin, dat Hart darw dorbi nich mihr raſcher ſlagen un ſik ängſten,

un de Taukunft möt vör em liggen, as en hellen Mor⸗