Teil eines Werkes 
5. Band, 1. Abtheilung (1858)
Entstehung
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gleich darauf ſcheu um ſich, ob Jemand das Wort gehört haben könne.

Ein Mann aus der Gruppe erhob ſich über dieſe. Er ſtieg an einer Leiter gegen die Mauer hinan und befeſtigte ein Papier..

Sie ſchlagen etwas an, vielleicht eine Kundmachung über Das, was geſchehen iſt, ſagte Steffeck.

Oder was uns geſchehen ſoll, ſetzte Baſilius mit unheimlicher Ahnung hinzu.Laßt uns etwas warten; vielleicht gehen ſie bald weiter; dann wollen wir es leſen.

Sie verzögerten ihre Schritte. Die Gerichtsdiener und Kriegsleute zogen weiter abwärts von ihnen. Man ſah, daß ein Vorangehender ein ſtarkes Packet mit Papieren trug. Sie bogen um die Ecke nach dem Ring ein. Baſilius und Steffeck gingen auf die Stelle zu, wo der Anſchlag gemacht war; einige Bürger traten ſchon vor ihnen heran.

Seht, ſagte Steffeck leiſe,wie blaß ſie ſind; wie ihnen die Lippen beben. Es kann nichts Gutes ſein!

Wo wäre jetzt etwas Gutes zu finden und andere Ge⸗ ſichter als ſchreckenbleiche! antwortete Baſilius. Er zit⸗ terte ſelbſt.

Sie waren unter dieſen Worten herangetreten..

Gott ſtehe den Armen bei, ſagte ein Bürger, der das Plakat geleſen hatte, wiſchte ſich die Augen und ging an ihnen vorüber.

Baſilius las mit leiſe murmelnder Stimme:

Im Namen Sr. kaiſerlichen Majeſtät werden alle Die⸗ jenigen, welche in ihrem böſen Gewiſſen, weil ſie an den aufrühreriſchen und hochverrätheriſchen Thaten, durch welche das Königreich Böheim von Sr. kaiſerlichen Ma⸗ jeſtät abgefallen iſt, theilgenommen haben, aus dem Lande geflohen ſind oder ſich verborgen halten, hierdurch