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„Das ſind die ſpaniſchen Soldaten aus dem kaiſerlichen Heere, die in ihrem fanatiſchen Eifer unſere Glaubens⸗ genoſſen ſo mishandeln“, ſeufzte Lippach.„Die bairiſchen hält der General Tilly zu unſerem Glück in ſtrengerer Zucht!“
„Es iſt leider auch deutſches Geſindel genug darunter; zuſammengelaufenes Volk von allen Enden“, ſagte Xaver.
„Der Unglückliche!“ rief der alte Wolodna erſchüttert, „und wir können ihm nicht helfen!“
„Vater im Himmel, erbarme dich ſeiner“, flehte der fromme Lippach, und Thränen netzten ſein Auge.
„Sieh den Mönch“, machte Wolodna aver aufmerkſam.
„Das iſt der fanatiſche Pater Dominicus“, antwortete dieſer.„Ich ſah ihn ſchon, als ich in der Verkappung bei den Kaiſerlichen war.“
„Iſt es Der“, fragte Lippach,„welcher, wie ſie er⸗ zählten, durch ſeine flammenden Reden die Feldherren zur Schlacht beſtimmt und das Heer ſelbſt mit dem Crucifix in der Hand in den Kampf geführt hat?“
„Der Nämliche“, antwortete Xaver.
„Ein ſchauerliches Antlitz!“ ſagte Lippach ihn ſcharf betrachtend.„Wie wild ihm das Haar um das bleiche, hagere Geſicht flattert! Wie ihm die Augen rollen!“.
„Er ſtachelt die Wuth der Soldaten an“, ſagte Wolodna.
„Ja freilich“, rief Xaver knirſchend,„zur Strafe zie⸗ hen ſie die Schuldigen, wie ſie uns nennen, nicht; aber ſie geben uns der Barbarei der Soldaten preis und hetzen ſie auf uns*), wie vormals die Hunde!— Jetzt haben wir ſolche Tage wieder!“ Er blickte finſter zur Erde.„Wäre
*) Hiſtoriſch.


