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er denn da auch nicht ſofort wieder ſo zum Peuuſtiſei, daß er den Irrthum aufklären konnte?“
Thyßka ſtockte etwas.„Ich war ſelbſt nicht zugegen. Sein Geſchrei, er ſei unſchuldig, er ſei heimtückiſch gefangen worden, beachteten weder der Richter noch der Scharfrichter, weil es das gewöhnliche der Gefangenen iſt.“
„Die kleine Verwechſelung wird dem armen Teufel indeſſen übel geſchmeckt haben!— Immerhin! Eine Strafe hatte er verdient!— Und wie entdeckte ſich der Irrthum?“
„Durch mein Erſcheinen im Verſchlag des Richters“, bekannte Thyßka verlegen.„Ich kam, als dieſer eben alle Ausſagen des Zaloska niedergeſchrieben hatte. Er hatte, der Himmel weiß, was Alles geſtanden, was ganz unmöglich für ihn war. Doch da die Schmerzen ihm die Beſinnung raubten und der Arzt urtheilte, die Ohnmacht könne bei fortgeſetzter Folter zum Tode führen, ſo war eine Pauſe gemacht worden. Da klärte meine Gegenwart den Irr⸗ thum auf.“—
„Alſo das war der Zuſammenhang der Sache. Nun, es hat nichts auf ſich! Verzeiht, lieber Thyßka, daß ich nach der Kleinigkeit fragte, allein ich bin von Allem gern genau unterrichtet!“
Thyßka verbeugte ſich ſtumm und ging.
„Um die vierte Stunde,— aber recht pünktlich, damit wir die Vesper nicht verſäumen“, erinnerte Lamormain ihm nachrufend.
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