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ihre Fragen über die Perſonen in der Umgebung des Kur⸗ fürſten, über die Stellung, die ſie in dem Hofhalt hatten, und Aehnliches mehr.
Wolodna ſchilderte dazwiſchen die Vorkehrungen, die zum Empfange vor den Thoren getroffen waren. Er be⸗ ſchrieb das mit Laub und Blumengewinden rings umſpon⸗ nene Rund im Gehölz des Stern, wo die prächtigen Zelte aufgeſchlagen waren, mit Fahnen und Wappen geſchmückt; die für zweihundert Gäſte gedeckten Tafeln in und vor den Zelten auf freiem Grün des Raſens und Anderes.
„Iſt die Volksmenge auch dort ſehr zahlreich?“ fragte Eliſabeth.
„O gnädigſte Gräfin“, antwortete Wolodna,„es iſt als ob ganz Böhmen ſich draußen verſammelt hätte. Kopf an Kopf umdrängen ſie das Rund. Zu Tauſenden ſind ſie im Gehölz zerſtreut. Viele haben Feuer angezündet, daß der ganze Stern einem großen Luſtlager gleichſieht. Es wird überall geſchmauſt, getrunken. Das Land iſt ja ſo glückſelig, daß von nun an Frieden, Ruhe und Sicherheit herrſchen ſoll, unter dem Schutz und der Liebe des neuen Herrn! Alles erzählt davon, wie er auf ſeiner ganzen Reiſe durchs Land, in allen Städten und Dörfern, zumal wo er genächtigt hat, zu Falkenow, Saatz, Laun, Schlan, von den Bewohnern umdrängt geweſen und mit Thränen der Freude begrüßt worden iſt.*) Wie ſollte es hier anders ſein?— Vom Stern bis zum Kloſter Strahow iſt die ganze Straße mit einem bunten Strom von Menſchen bedeckt; auf allen Höhen ſind ſie in dichten Schaaren verſammelt und ſpähen aus in die Ferne, ob ſich der Reiſezug noch nicht nähert. Sie haben Blumen und
*) Hiſtoriſch.


