Teil eines Werkes 
3. Band, 2. Abtheilung (1858)
Entstehung
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auf längere Zeit eingerichtet!Nun ich denke, wir ſehen uns morgen und in folgenden Tagen mit Muße.

Was treibt Euch denn aber nach Haus? fragte Holoduk. Ihr ſeid doch, ſagte er ſcherzendkeiner böſen Ehehälfte unterthänig, die da ſchmollt, wenn Ihr zu ſpät kommt?

Das nun eben nicht, antwortete Wolodna, aber ſo etwas von häuslichen Pflichten iſt doch dabei, ant⸗ wortete er ſehr heiter.

Und das wäre, fragte Chlodzek theilnehmend.

Geſtern ſind es ſechs Wochen, daß meine Tochter Thereſe ein Knäblein geboren hat; ihr erſtes! ſagte Wolodna mit leuchtenden Augen.

Wie? Die Thereſe? rief Holoduk freudig.Unſer liebes, theures, heldenmüthiges Mädchen? Und Ihr ſeid Großvater, Wolodna?

Er nickte freudig.

Das iſt ein Segenszeichen des himmliſchen Vaters, ſprach der Pfarrer.Er beſchenkt Euer Haus für die Zeiten des Friedens und ſchmückt es für die Tage der Häuslichkeit! Das ſoll uns Allen Gutes bedeuten!

Ja, rief Czernig aus,ſolche Hoffnungen theilt ein Hausvater wie ich. Der Friedensſtern möge leuchten über unſerm Dach!

Wie er leuchtete über dem Dach der Hirten, da der Herr geboren, fiel Chlodzek ein.

Dieſe Worte bewegten Alle, die ringsum ſaßen; ſie er⸗ hoben die Gläſer zum leiſen wohltönenden Anklingen; auch Diewiß, Tharradel und Alle am Tiſch, die Wolodna kannten und nicht kannten; denn in Aller Herzen lebte der gleiche Wunſch:Friede leuchte über unſeren Häuſern!

Wolodna verabredete, ſich am nächſten Morgen mit den Freunden hier wieder zu treffen, und ging.