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Dann trat er hinter ihn und löſte mit einem geübten Druck des Daumens die eingeſchnappten Fangzangen.„Seht ihr“, ſagte er, ſich lächelnd umſchauend,„das iſt auch ſo eine Erfindung vom Ziska! Damit hat er manchen Ge⸗ fangenen gemacht!“
Alle beſichtigten jetzt erſt recht begierig den Mechanis⸗ mus des gefährlichen Inſtruments, und Jeder überzeugte ſich, daß ein David damit einen Rieſen Goliath in ſeine Ge⸗ walt bekommen konnte.
Der Losgelaſſene athmete frei auf und machte, da ihm Holoduk ſogleich die Hand reichte, gute Miene zum böſen Spiel. Es war Derſelbe, welcher zuvor die erneuerte An⸗ wendung der Dreſchflegel beim Gefecht gewünſcht hatte, er ſagte jetzt:„Kann man denn aber dieſe Beelzebub's⸗ Kneifzange nicht jetzt auch mit Nutzen anwenden, um einen Koſacken oder Türken vom Roß zu bringen?“
„Nichts, nichts, werther Herr, jetzt würde ein Reiter Einem, der ihm ſo zu Leibe ginge, mit der Piſtole den Garaus machen, ehe ihm der Ring an die Halskrauſe ſtreifte. Das Feuergewehr hat alle dieſe Erfindungen todtgeſchoſſen!“—
Die Gäſte ſetzten ſich jetzt zum größten Theil wieder, wenn auch noch einige, beſonders Frauen, den geharniſchten Krieger aus Ziska's Heer umſtanden und ſeine Waffen genau beſichtigten.
Wolodna wollte aufbrechen.—
„Ihr habt ja kaum ein halbes Stündchen mit uns zugebracht, alter theurer Freund“, ſagte der Pfarrer Chlodzek.
„Ich hatte es nicht länger in Abſicht, ich wollte nur einen Abendtrunk nehmen nach des Tages Mühen“, erwi⸗ derte Wolodna;„hätte ich gewußt, welche alten Freunde und Heimatgenoſſen ich hier treffen würde, ſo hätte ich mich
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