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„Sie hätte dem gottloſen Manne nicht blind anhängen ſollen!“
„Die Tochter, die Tag und Nacht am Sterbebette ge⸗ wacht hat..... 4
„Sie hätte wohlgethan, den Vater zu bekehren, es wäre beſſer und mehr werth, ſeine kranke Seele zu heilen als ſeinen kranken Leib!“
„Nur eine kleine Unterſtützung...“
„Nichts, nichts, lieber Rath“, ſprach der Kurfürſt auf⸗ ſtehend.
Camerarius ſchwieg und ſah nur den Kurfürſten bit⸗ tend an.
„Ich muß erſt mit Scultetus darüber ſprechen, ob ich mein Gewiſſen nicht verletze. Durch ihn weiß ich von der Gottloſigkeit der Familie. Er wird wiſſen, ob Frau und Tochter ſich reuig bekehrt haben.“
Camerarius blieb traurig ſtehen.
„War das Euer Letztes, lieber Rath!“
„Für jetzt habe ich nichts mehr!“
„Guten Morgen denn.“— Er ging, um Eliſabeth aufzuſuchen.— Camerarius verließ langſam die Terraſſe.


