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Fabricius befand. Die drei erſt Genannten ſtanden mit Slawata in der Niſche eines Fenſters, welches nach dem Walle hinausging.
Fabricius, der eine Mappe mit Schriftſtücken aus Sla⸗ wata's Geſchäftskreiſe bei ſich trug, war auf der entgegen⸗ geſetzten Seite des Zimmers am Kamin im leiſen Geſpräch mit Thyßka begriffen, der, in Lamormain's Begleitung ge⸗ kommen, ſeiner im Vorgemach harrte.
„Ich fürchte, werther Freund“, flüſterte Fabricius,„die Dinge gehen äußerſt ſchlimm! Die Stimmung der Bürger i*ſt feindſeliger, als ich jemals gedacht hätte!“
Thyßka machte eine bedenkliche Miene und erwiderte ebenſo leiſe:„Ich ſage ja Daſſelbe, doch der Pater will es mir nicht glauben. Seine ſtete Rede iſt: Unſere Anhänger in der Maſſe ſind jetzt furchtſam und verſtecken ſich; ſobald ſie wieder einen Stützpunkt haben, werden ſie hervortreten, und man wird ſehen, daß ſie zahlreich genug ſind, um den Evangeliſchen die Spitze zu bieten. Und von dieſen ſelbſt wird die Hälfte zu uns übergehen.“
„Darin mag der ehrwürdigſte Herr wol Recht haben“, erwiderte Fabricius;„das haben wir in Böhmen auch ge⸗ ſehen. Aber das Schlimme iſt, daß unſere Gegner allzu ſehr im Vortheil ſind. Daher die Frechheit des Pöbels. Geſtern ſchrien ſie ganz laut“(hier flüſterte er noch mit viel leiſerer Stimme als bisher und gegen das Ohr Thyßka's geneigt):«Man muß ihn wegjagen!»“*)
„Ich glaube das hat der König ſelbſt hören müſſen“, entgegnete Thyßka ebenſo leiſe.„Sie haben unter den Fenſtern gerufen:«Fort mit Ferdinand! Fort mit den Jeſuiten!““ 3n)
*) Hiſtoriſch.
**) Hiſtoriſch.
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