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heißt er doch.... Reubner, helft mir doch darauf, der alte reſpectirliche Herr—“
„Ihr meint den alten Hans Pfefferkorn?“
„Richtig, Hans Pfefferkorn.... der war's... Er hat ſich angemerkt, wo die Böhmen die Stücke aufſtellen und die Schanzen anlegen!“ 3
„Davon iſt nichts in dieſer Dämmerung zu unter⸗ ſcheiden“, ſagte Reubner und blickte ſcharf in das Feld hinaus.
„Im Süden der Stadt ſcheinen die Böhmen außer in der Vorſtadt keine Truppen zu haben“, meinte Tharradel.
„Doch, ſie haben Mannſchaften hinübergeſchickt“, ent⸗ gegnete der Pförtner.„Es ſind welche über die Schiff⸗ brücke gegangen und haben ſich nach Hietzingen und Möd⸗ lingen und weiter hinauf gezogen. Wie ich aus den Reden der Herren Offiziere merkte, ſo ſollten dieſe Mannſchaften die ſteiriſche Straße abſchneiden. Denn der eine Herr— ich kannte ihn nicht— äußerte:„Wir wollten Sr. Maj. dem Kaiſer wol anrathen nach Gratz zu entfliehen. Allein es iſt zu beſorgen, daß die Straße auf Neuſtadt und Schott⸗ wien ſchon beſetzt iſt!““——
Inzwiſchen wurde es heller und heller. Es ließen ſich jetzt ſchon auf weiter Ferne Einzelheiten unterſcheiden. Zwiſchen den Lagerfeuern, die allmälig blaſſer flammten, wurde es lebendig. Man ſah jetzt auch die weißen Zelte ſchimmern. Truppen traten zuſammen. Neiter ſaßen auf. Kleine Abtheilungen ritten aus; man konnte die Ronden ihre Wege machen, die verſchiedenen Poſten ablöſen ſehen.
„Werther Herr“, erwiderte Hubert jetzt, indem er Thar⸗ radel am Wams zupfte,„es iſt nunmehr Zeit hinabzu⸗ ſteigen. Der Tag bricht an. Man könnte uns jetzt ſchon von unten her wahrnehmen; wir müſſen zurück.“


