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„Ja, das hat er! Und zu beſſern Namen als unſere und Eurer, Gevatter“, antwortete der Pförtner eifrig.„Da iſt ein Pfalzgraf Philipp vom Rhein, der den Oberbefehl führte in der Stadt, und Niklas Graf zu Salm, die ſind oft hier oben geweſen und haben den Feind in ſeinen Lagern obſer⸗ virt. Die dehnten ſich aber aus, anders als das der Böh⸗ men! Von Wagram und Gänſerndorf bis Gumpoldtskirchen war Alles mit Türken beſäet!“
„Daß dich!“ brummte Reubner halb, halb lachte er.
„Ja, ſo war's“, fuhr Hubert fort.„In des Groß⸗ vaters Buch ſteht aber noch ſo mancher Name, der Euch noch heut Reſpect einflößen wird. Als da ſind: der Feld⸗ marſchall von Roggendorf, die Feldoberſten Schwar⸗ zenberg, Starhemberg, Auersperg!“
„Holla, was für Berge!“ rief Reubner.
„Und Liechtenſtein, Herberſtein, Wolkenſtein!“—
„Ein ganzer Steinhaufen“, neckte ihn Reubner.
„Ihr werdet doch Euer Lebtag weder ein ſolcher Berg noch ein ſolcher Stein werden“, brummte Hubert.
„Das gewiß nicht“, lachte Reubner.„Aber nichts für ungut, Gevatter, ich habe nichts gegen Eure Steine und Berge und mancher iſt darunter, mit dem ich ſelbſt im Feld gelegen. Aber ſtatt von der Türkenbelagerung erzählt uns lieber von der jetzigen, was Ihr davon wißt. Denn dazu ſind wir heraufgeſtiegen.“
Tharradel hatte ſich unterdeſſen aufmerkſam umgeſchaut und ſich manches in ſeine Schreibtafel notirt.„Seit wann iſt die Schiffbrücke über die Donau geſchlagen, wißt Ihr das, Freund?“ fragte er den Pförtner.
„Seit geſtern früh“, erwiderte, dieſer.„Gleich ſo wie ſie anrückten machten ſie ſich daran. Es hat ſie ja Nie— mand gehindert!“


