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als ob neues Leben in ſeine Adern ſtröme mit der kühlen Welle.„Dank, Dank“, rief er aus,„Ihr rettet mein Leben!“
„Wenn wir Euch nur fortſchaffen könnten, in unſere Hütte“, ſprach die Frau;„hier müßtet Ihr doch verſchmach⸗ ten oder fielet den Kaiſerlichen in die Hände.“
„So haben ſie die Schlacht gewonnen?“ fragte Xaver.
„Freilich“, erwiderte der Mann.„GSie ſind alle vor⸗ wärts gerückt, nach Thein zu, um den General Mansfeld zu verfolgen. Der hat ſich durchgeſchlagen!“
„Gott ſei Dank!“ ſprach Xaver.
„Ihr gehört wol zu ſeinen Leuten?“
„Ja, er iſt mein General!“
„So hütet Euch vor Denen, die drüben im Orte liegen“, nahm der Mann das Wort wieder auf.„Es ſind Kaiſer⸗ liche, und ſie ſind mit den Gefangenen grauſam umgegangen! Alle wurden in die Ställe und Scheunen, die noch ſtehen geblieben, geſperrt, daß ſie kaum ſtehen können, geſchweige liegen, und haben keinen Biſſen Brot, keinen Tropfen Waſ⸗ ſer, obwol ſie umſinken vor Durſt!“
„Ich muß mich in mein Schickſal fügen“, antwortete Xaver.„Ich baue auf den gnädigen Gott, der mir ſchon jetzt Hülfe geſchickt hat durch Euch!“
„Hm!“ murmelte der Mann.„Wenn Ihr nur etwas fort könntet! Wenn Ihr, auf uns geſtützt, nur eine Stunde Wegs machen könntet! Da wollte ich Euch wol verbergen in meiner Hütte!“
„O wenn Ihr das vermöchtet— ich will meine ganze Kraft daran ſetzen!“ rief Xaver.
„Wir wollen's verſuchen. Was meinſt du, Frau?... Ich ſuche hier nur noch unter den Leichen bis zum Buſch, dann haben wir das ganze Feld durchſucht. Iſt er dort


