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ich Unterſtützung gehabt hätte! Die Herren, denen ihr Befehle übertragen habt, waren ſäumig, eiferſüchtig, un⸗ zuverläſſig!“
Es entſtand Gemurmel in der Verſammlung.„Laßt mich ganz ausreden“, fuhr Mansfeld auf;„ich habe Euch um Stille gebeten, alter Vater Caplicz! Erhaltet ſie auf⸗ recht!— Ich habe mir keine Muße gegönnt, bequem hier⸗ her zu kommen. Ihr ſeht, wie ich durchnäßt und voll Koth und Blut bin; denn ich bin Tag und Nacht geritten, ſechzehn Meilen, recta vom Schlachtfeld! Nun gönnt Ihr mir wenigſtens die paar Minuten, um meine Meinung, an der unſer Aller Kopf hängt, gerade herauszuſagen!“
Es ward lautlos ſtill. Das Wort„Schlachtfeld“ war Allen wie ein Blitzſtrahl durch die Glieder gezuckt; Keiner ahnte noch von einer Schlacht etwas.
„Bei Gott im Himmel“, fuhr Mansfeld eifrig fort,— „ich habe gethan, was möglich war in dieſem Kriege! Pilſen war mein in wenig Tagen, und es war feſter als Budweis und Braunau. Davor haben eure Leute gela⸗ gert, daß ihnen der Bart grau geworden, und haben die Städte nicht genommen! Der Feind blieb uns im Lande wie ein Pfahl im Fleiſch! Wie immer, halbe Mittel und halbes Geld; damit ließ ſich nichts Ganzes ſchaffen! Indeß zog Boucquoi immer mehr Leute an ſich. Auch euer Lands⸗ mann, Graf Albrecht Waldſtein oder Wallenſtein, mei⸗ nethalben, iſt mit einem neugeworbenen Küraſſierregimente zu ihm geſtoßen!“
Olbramowitz murmelte unwillig etwas zwiſchen den Zähnen.
„Tag und Nacht waren wir überall bedroht, von vorn, in den Flanken, im Rücken. Ich manövrirte hin und her und kreuz und quer, um Boucquoi die Spitze zu bie⸗


