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„Nun mögen ſie mich überraſchen“, ging zur Thür und drehte den Schlüſſel leiſe wieder auf.„Ah! Jetzt kommt Gregor!“ ſprach er, da er Schritte hörte.„Ja, ja, in⸗ Vorzimmern muß man keine Teppiche haben!“
„Der Wagen iſt bereit, hochwürdigſter Herr“, meldete der Diener.
„Gut! Gib mir doch die Papiere her, die dort noch auf dem Seſſel liegen.— Wirf ſie hier ins Feuer! Man muß alle dergleichen alte, unnütze Papiere verbrennen, denn in unnützer Hand können ſie Schaden ſtiften. Ich habe ſoeben auch ſchon eine Menge verbrannt.— So; hilf mir etwas bei dieſer Arbeit, Gregor. Nimm die Feuer⸗ ſchaufel!“
Er ſchürte mit dem Diener um die Wette, als ob Beide das gleichgültigſte Geſchäft verrichteten.—„Das ſind kleine Dinge, aber ſie müſſen auch gethan ſein!.... Nun gib mir meinen Pelz und die Pelzſtiefel!“
Der Diener brachte beides und half dem Pater beim Anlegen der Kleidungsſtücke. Als er ſich warm, ſorgfältig eingehüllt und durch eine Sammetkappe noch Kopf und Ohren wohl gegen die ſtarke Februarkälte verwahrt hatte, verließ er, eine Mappe mit Schriften in der linken Hand und mit dem rechten Arm auf den des Dieners geſtützt, das Gemach.
Der Wagen pollte, auf die gezogene Schelle, in der Hausflur dicht vor die Treppe. Als Lamormain einge⸗ ſtiegen war, reichte ihm der Diener die Mappe nach und empfing ſeinen Befehl:„Zuerſt zum Fürſten Eggenberg. Dann nach der Burg zu Sr. Majeſtät dem Könige von Ungarn. Am kleinen Portal.“


