Teil eines Werkes 
1. Band, 2. Abtheilung (1858)
Entstehung
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vollends wenn er ſie uns verſchweigt. Ich ſehe wol, was er will! Er iſt noch nicht recht ſicher, wer von Beiden das Feld behaupten wird, der alte Herr oder der neue, er möchte es mit Beiden halten, das heißt mit Keinem nur mit ſich ſelbſt. Aber, erzählt doch weiter, lieber Thyßka. Ging Fabricius denn offen mit ſeinem Geſicht umher, daß Ihr ihn erkanntet?

Das nicht; er war verkappt genug, mit ſchwarzem Bart und ſchwarzem pelzverbrämtem Rock, wie ein Bürger⸗ meiſter von Nürnberg, allein der Blick, mit dem er mich anſah, es war etwas in ſeinem Blick....

Deſſen man ſich erinnert, bemerkte Lamormain iro⸗ niſch betvnend.

Leider, ja! Denn dadurch kam ich in Gefahr. Wir gingen miteinander....

Unvorſichtig! Sehr unvorſichtig!

Freilich wol, hochwürdigſter Herr! Doch der über⸗ raſchende Augenblick hatte uns zuſammengeführt, der enge Weg auf der Brücke, das lebhafte Geſpräch, in welches wir ſofort geriethen....

Höchſt unvorſichtig! betonte Lamormain ſcharf.

Es war aber Niemand in unſerer Nähe auf der Brücke, belauſchen konnte uns alſo Niemand. Allein indem wir das jenſeitige Ufer erreicht hatten, ſchritt aus einem Häuflein beieinander ſtehender Männer urplötzlich einer in Kriegstracht über den Weg und richtete ſein Auge auf uns. Teufel, rief Fabrieius unwillkürlich, doch halblaut:«das iſt Wolodna!»

Apage Satanas! ſprach Lamormain leiſe und ſchlug ein Kreuz vor ſich.

Vergebt, ehrwürdigſter Herr, daß ich ſeinen Ausruf wiedergebe! bat der etwas erſchreckte Pater.