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ſich der Pater zu erwidern,„und es wäre vielleicht ver⸗ zeihlich geweſen, wenn ich etwas davon gezeigt hätte.“
„Unverzeihlich, lieber Thyßka, unverzeihlich! Und Euer eigener größter Nachtheil!“ fiel ihm Lamormain, in⸗ dem er den Finger drohend hob, mit ſcherzendem Tone zwar, aber doch ſo nachdrücklich in die Rede, daß Thyßka fühlte, welch ein ſcharfer Ernſt ſich hinter dieſer heitern Maske barg.
„Freilich, freilich!“ lenkte er daher ein.„Zum Glück aber glaube ich, daß es mir gelang, mich vollſtändig zu beherrſchen.«Pater Thyßka!» wiederholte ſich die leiſe An⸗ rede hinter mir. Ich ging weiter, ohne nur das Haupt umzuwenden. Die Schritte hinter mir beſchleunigten ſich, ich fühlte Jemand an meinen linken Arm ſtreifen wie im zufälligen, raſchen Vorauseilen. Jetzt ſah ich mich um, denn jeder Argloſe hätte es gethan.
„Gut, ſehr gut!“ pflichtete Lamormain bei.
„Da erkannte ich Fabricius!“
„Fabricius! Ei ſeht! Fabricius in Prag!“ fiel La⸗ mormain ein, und ſchien dieſem Umſtande mehr Aufmerk⸗ ſamkeit zu ſchenken, als der Gefahr Thyßka's, von der dieſer erzählen wollte.
„Er war ebenſo erſtaunt mich zu ſehen, als ich ihn“, fuhr Thyßka fort.
„Ich glaube es! Slawata hat mir nur erzählt, be⸗ richtet“(corrigirte er ſich),„daß er den Herrn von Ho⸗ henfall“, betonte Lamormain ſatiriſch,„nach München geſandt habe.“
„Von dort kam er auch; vielleicht daß ſpäter.
„Möglich!“ ſchnitt Lamormain ihm das Wort ſcharf ab. „Ich habe überhaupt bemerkt, Thyßka, daß der Präſident eigene Wege zu gehen ſich geſtattet; das darf er nicht,


