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ſprochenen Nachrichten zu bringen!— Noch Eins. Biſt du denn auch fleißig in deinen Studien des Spaniſchen?“
„O gewiß, ehrwürdiger Herr. Bei den Hoffnungen,
die.. „Still, ſtill davon! Man kommt. Es bleibt bei un⸗ ſerer Verabredung wegen der Sache. Aber ganz im Ge⸗ heimen! Hörſt du! Sonſt iſt der Schatz, den du zu heben meinſt, für dich verloren und entſchwindet in dem Augen⸗ blick, wo du die Hand danach ausſtreckeſt!— Nun gehab dich wohl!“
Thyßka trat ein; Lamormain ſtreckte ihm mit den Wor⸗ ten:„Salutem! In nomine patris et filii!“ die Hand ent⸗ gegen, welche Thyßka mit aufgeregter Freudigkeit ergriff und ſich ehrfurchtsvoll zu einem Kuß darauf niederbeugte. „Ich freue mich Euch wohlbehalten wiederzuſehen, Pater Thyßka“, begann Lamormain,„mir war ſchon bange um Euch!“
„Und nicht mit Unrecht, denn ich bin ſchweren Schick⸗ ſalen nur durch Gottes wunderbare Gnade entgangen“, entgegnete der Gefragte.„Von Prag bis hierher eine Kette von Mühſeligkeiten und Gefahren!“
„Alſo von Prag kommt Ihr?“
„Ich habe es ſchon vor drei Wochen verlaſſen“, ant⸗ wortete Thyßka,„doch war es unmöglich, anders, als mit der größten Vorſicht und in tiefer Verkappung durch Böh⸗ men zu kommen.“ 4
„Ich glaub' es wohl! Eure Miſſion war gefährlich“, entgegnete Lamormain,„allein ſie geſchah im Dienſt des Herrn und ſeine Obhut konnte Euch nicht fehlen. Setzt Euch aber, lieber Bruder in Jeſu, ſetzt Euch und erzählt!“
Lamormain ſprach dieſe Worte in einem Tone freund⸗ licher Herablaſſung, die ihm ſelten eigen war; Pater


