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„Nein, allergnädigſte Frau!“ bat zugleich Jalvals. „Allein laßt mich nur machen!“
Er ſchob einen Zettel unter das Futter ſeiner Miütze; in zwei andere wickelte er Leinwand und Charpie ganz offen ein, und die zwei letzten rollte er, in zwei feine Strei⸗ fen gefalzt, um ſeinen Stock, ſodaß er ſie beim Angreifen deſſelben mit der Hand bedeckte; zur Vorſicht wickelte er aber doch noch eine grüne Schnur darüber, ſodaß dieſelbe eine Art von Knopf bildete, unter dem das Papier ver⸗ borgen war.— Slawata beſprach während deſſen noch Vieles leiſe mit ſeiner Gemahlin, bis dieſe endlich ſchied, doch am nächſten Tage wiederzukommen verſprach.
Es geſchah. Zaloska begleitete ſie in der nämlichen Verkleidung wie das erſte mal. Er hatte keck und ſchlau Alles pünktlich beſorgt, was ihm Slawata aufgetragen. Neue, mündliche und ſchriftliche Aufträge führte er ebenſd geſchick aus. Auf dieſe Art knüpfte ſich ein Gewebe von verborgenen Fäden an, wodurch Slawata nicht nur von Allem in Kenntniß erhalten wurde, was ſeine Gegner be⸗ ſchloſſen oder beabſichtigten, ſondern auch in der Stille ſchon die Mittel vorbereitete, um zu günſtiger Zeit ihrer für den Augenblick ſiegreichen Macht wieder entgegenzu⸗ treten.
Während dieſes Verkehrs, der ſich einige Wochen fort⸗ ſetzte, genas Slawata allmälig von ſeiner Wunde.


